Der Bundesfinanzhof hat seine bisherige Rechtsprechung zum entgeltlichen Nießbrauchsverzicht geändert. Ablösezahlungen gelten nun als einkommensteuerpflichtige Entschädigung – mit spürbaren steuerlichen Folgen für beide Seiten.
Mit der geplanten Frühstart-Rente, die zum 1. Januar 2026 eingeführt werden soll, setzt der Gesetzgeber ein neues Signal in der Altersvorsorgepolitik: Kinder und Jugendliche sollen frühzeitig Vermögen für später aufbauen – automatisch, staatlich unterstützt und kapitalgedeckt.
Wann greift das Finanzamt, wenn man Unternehmensanteile in eine GmbH einbringt?
Ein neues Urteil zeigt: Eine vereinbarte Option heißt noch lange nicht, dass sofort Steuern fällig werden.
Die Reformen ab 2025 machen die Kleinunternehmerregelung attraktiver, erfordern aber auch mehr strategisches Denken. Wer schnell wächst, sollte die Wechselwirkung zwischen Umsatzentwicklung und Steuerpflichten professionell begleiten lassen.
Bei Unternehmensverkäufen werden oft Earn-out-Vereinbarungen getroffen – variable Kaufpreisbestandteile, die von künftigen Zielen (z. B. Umsatz oder Gewinn) abhängen. Doch wann sind diese steuerpflichtig? Der BFH entschied am 9.11.2023: Earn-out-Zahlungen werden erst bei Zufluss versteuert, nicht rückwirkend zum Veräußerungszeitpunkt. Das hat Konsequenzen – etwa den Wegfall des ermäßigten Steuersatzes (sofern nicht bereits die Höchstgrenze von 5 Mio. Euro ausgeschöpft ist). Wichtig: Nur bei völliger Ungewissheit (Höhe und Grund) gilt diese Regel. Bei teilweiser Planbarkeit kann die Steuerermäßigung erhalten bleiben.